Bitudrill Bitumenstopfen zum Verschliessen und Abdichten von Bohrlöchern bei Bohrkerngewinnung im Strassenbau, Deich- oder Dammbau, Deponiebau sowie Bodenerkundungen

Bohrungen zur Bohrkerngewinnung

(DBGM, DBP)

Anwendbar im Strassenbau, Deich- oder Dammbau, Deponiebau und bei Bodenerkundungen - wenn eingebrachte Bohrungen wieder verschlossen werden müssen.

Bitudrill Bitumen-Bohrstopfen
konisch, ökologisch unbedenklich

Bitudrill Bitumen-Bohrstopfen zum Verschliessen der Bohrlöcher bei Bohrkerngewinnung

Im Strassenbau (Kernbohrung), im Deich- oder Dammbau sowie Deponiebau und bei Bodenerkundungen, auch bei geneigten Flächen werden für die Gewinnung von Bohrkernen für Prüfzwecke der qualitativen Bewertung der Trag- und/oder Deckschichten von Asphaltbelägen, der Bodenschichten u.ä. Bohrungen eingebracht, die im Nachgang wieder verschlossen werden müssen.

Es ist bekannt, solche Bohrlöcher, die meist mit Hohlbohrkronen von 80, 100 oder 150 mm Durchmesser gebohrt werden, wieder mit Edelsplitt und bituminösem Kaltgemisch oder bituminösem Heissverguss oder anderem zu verfüllen.

Das bedingt einen relativ hohen apparativen Aufwand (Fugenvergusskocher) oder manuellen Aufwand (Vergiessen, Verdichten) und eine längere Strassensperrzeit.

Der Nachteil solcher Dichtungsverfahren liegt auch darin begründet, dass das Dichtungsmaterial öfter durch die Verkehrslasten wieder herausgefahren wird. Die so entstehenden Fehlstellen sind Keimzelle der witterungsbedingten und verkehrsbeeinflussten Zerstörung der Asphaltdeckschicht.

Nun gibt es auch für diese Bohrverschlüsse vorgefertigte Bitumen-Bohrstopfen, die eine elegante und sichere Dichtung der Bohrlöcher versprechen.

Einbauhinweise

Eine einfache Handhabung beim Einbau sichert auch, dass diese Bitumen-Bohrstopfen durch die konstruktive Einspannung im Bohrloch auch durch hohe Verkehrslasten nicht zerstört werden und eine innige Verbindung mit dem umgebenden Asphaltmaterial der Deckschicht eingehen.

Nach dem Ausbohren der Bohrkerne werden diese mittels Spezialzange ausgehoben. Die Bohrlöcher werden mit Edelsplitt (2/5 bis 8/11) ausgefüllt und fest verdichtet. Die Ausfüllung sollte dabei z.B. bei Bitumen-Bohrstopfenhöhe von 80 mm circa 70 mm, gemessen unter der Asphaltoberfläche betragen. Somit sitzt der dann eingeschlagene Bohrstopfen satt auf.

Mittels Propangasbrenner wird das Bohrloch erwärmt und der Bohrstopfen von Hand zentrisch eingedrückt. Mit einem Gummihammer / Handstampfer wird der Bohrstopfen eingeschlagen.

Mit der Propangasflamme kann der Bitumen-Bohrstopfen oberflächlich noch geglättet und mit dem umgebenden Asphaltbelag verschmolzen werden. Ein geringer Überstand ist erwünscht und führt unter den Verkehrslasten zu einer vollflächigen Abdichtung.

Die Strassensperrzeiten werden auf ein Mindestmass verringert und der arbeitsintensive Aufwand wird stark reduziert, der apparative Aufwand entfällt.

Es wird allgemein empfohlen, für den Verschluss von Kern-Bohrungen nachstehende Abmessungen von Bitumen-Bohrstopfen für Verkehrsflächen zu verwenden:
Bei Bohrkrone 150 mm
Stopfenmasse 166 / 159 / mit Höhe 40 mm für beruhigte und weniger belastete Verkehrsflächen
Stopfenmasse 199 / 154 / mit Höhe 80 mm für belastete Verkehrsflächen
Stopfenmasse 166 / 152 / mit Höhe 120 mm für stark belastete Verkehrsflächen

Den Strassenbauern und Materialprüfinstituten ist mit den Bitumen-Bohrstopfen ein innovatives und elegantes Dichtungselement an die Hand gegeben, das dem heutigen Vorfertigungsgrad entspricht und sich einfach und sicher verarbeiten lässt.

Anwendungshinweise
Bitudrill Bitumen-Stopfen sind ökologisch unbedenklich

Grundsätzlich darf bemerkt werden, dass die Bitumen-Bohrstopfen, wie jedes bituminöse Gemisch, ökologisch unbedenklich sind. Resistent sind diese Stopfen gegenüber mittleren Laugen und Säuren, nicht resistent sind diese Stopfen, wie auch Asphaltflächen, gegenüber Benzinen, Ölen und Fetten.

Der Einsatz im Tankstellenbereich und in öl- und fettbelasteten Flächen kann daher nicht angeraten werden.

Abschliessend muss festgestellt werden, dass die Entwicklung der dargestellten Bitumen-Bohrstopfen ein Schritt in die richtige Richtung der weiteren Erhöhung des Vorfertigungsgrades von Baustoffen war und von den Verwendern höchst angenehm aufgenommen wird.

Nacharbeit aufgrund von funktionsbedingten Schäden entfällt. Lange Lebensdauer der Dichtung ist zu erwarten und vielfach schon bestätigt.

Strassensperrzeiten verkürzen sich auf das Notwendige.

Einsparungen an Kosten sind gewollt und werden sehr gut aufgenommen.

Es ist allen potentiellen Verwendern angeraten, sich diese Vorteile zu nutze zu machen.

Anwendung Bitudrill Bohrstopfen

Einbauskizze Bitudrill Bohrstopfen aus BitumenNach dem Ausbohren der Bohrkerne werden diese mittels Spezialzange ausgehoben.

Die Bohrkernlöcher sind z.B. mit Edelsplitt (2/5, 5/8, 8/11) auszufüllen und fest zu verdichten.
Die Ausfüllung ist dabei nach den unten stehenden Angaben vorzunehmen. (vgl. Tabelle)

Mittels Propangasbrenner wird das Bohrloch erwärmt und der Bohrstopfen von Hand in das Bohrloch gleichmäßig eingedrückt. Mit einem Gummihammer / Handstampfer wird der Bohrstopfen zentriert eingeschlagen.

Mit der Propangasflamme wird der Stopfen oberflächlich geglättet und abgedichtet.

Ein geringer Überstand des Bitumenstopfens ist erwünscht und führt unter den Verkehrslasten zu einer vollflächigen Abdichtung. Man erhält eine saubere und dauerhafte Dichtung des Kernbohrlochs im Asphalt oder Beton.

Bohrlochverschlüsse mit anderen Mitteln sollten ein Bild der Vergangenheit sein.

Übliche Stopfenabmessungen
Für Bohrkrone Stopfenabmessungen
Ø D1 / Ø D2 / Höhe mm
Verfüllhöhe des Edelsplitts
unter der Oberfläche
Ø 150 mm 166/159/40
166/154/80
30 mm
70 mm
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